Aus dem heissen Zentrum zurück in Sydney, ein weiteres Mal, sind wir nun auf unser eigenes Häuschen mit vier Rädern umgestiegen. Mit unserem Apollo, fast so lang wie die Rakete, sind wir von der Hitze in die vermeintlich kühlen Berge, die Blue Mountains geflohen. Dort war es prächtig und prächtig heiss. Wegen der höheren Luftfeuchtigkeit setzte uns die Wärme fast so zu wie im Outback. Nach einer kurzen Wanderung waren wir froh um die Möglichkeit, nahe dem Campingplatz in den Pool des Örtchens Blackheath zu springen. Am nächsten Tag fuhren wir ans Meer, wo wir eine kühle Brise erwarteten, aber nicht fanden.
Überall Sonne und für immer, dachten wir. Es brauchte jedoch nur ein kleines Stossgebet, "bitte etwas kühler" und schon brauten sich Wolken zusammen.
Auf dem Campingplatz 'Two Shores' wurde ich auf meinen 'distinctiv accent' angesprochen. Sie hätte ihn als schweizerisch erkennen können. Ich war natürlich sehr beleidigt, trotzdem "schpiikte" ich (akzentfrei) weiter. Aussies sprechen gerne mal ein paar Worte mehr als ja und Amen. Sie sagte, überall habe es geregnet nur hier nicht, sie könnten es brauchen. Als es dann loslegte, sagte ich, das hätte ich mitgebracht, mein Name sei Rainman. Sie bedankte sich herzlich und ich: „it's ä pläscher“. Durch den Regenvorhang winkte uns beim Abschied die ganze Familie dankbar nach.
Danke, liebe Bea, Webmasterin und treue Leserin, für den Hinweis zur schlechten Leserbarkeit bei schwarzem Hintergrund. Nun sieht das Ganze auch etwas sonniger aus, nicht wahr?
AntwortenLöschenOhhh ja, meine Augen lassen danken (aber vielleicht ist das ja auch nuuuur mein Alter, denn mein junger Arbeitskollege meinte - "nö nö, das kann man sehr gut lesen...."!
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