Seit drei Tagen regnet es wortwörtlich ins Strömen. Unglaubliche Massen an Wasser und das fast pausenlos, Tag und Nacht. Der Wechsel auf von Taweva nach Naviti gestaltete sich dadurch abenteuerlich. In den offenen Booten wurden wir drei Kilometer über offene Meer zum wartenden Katamaran geschifft. Und geschifft hat es von oben und durch die an die Planken klatschenden Wogen auch seitlich. Wir wurden aufs Übelste an unsere Kenterung in Indonesien erinnert. Das Boot war übervoll und wir lagen sehr tief im Wasser. Dazu kamen die seitlich heranrollenden Wogen. Ins Wasser zu fallen hätte wenig ausgemacht, waren wir doch schon durch und durch nass, aber das Laptop, die Kamera und das Natel wären ruiniert gewesen. Glücklich gingen wir aber nach langem warten, denn viele Boote waren zusammen gekommen, an Bord. Das freundliche und grossräumige Ressort auf Naviti, Botaira, gab uns dann wieder Auftrieb.
Nachhaltiger ist der negative Eindruck der Verschmutzung der Meere. Wir sitzen hier auf Inseln im grössten Meere, endlose Weiten von Wasser, aber an den verstecktesten Stränden sehen wir alle paar Meter Plastikflaschen und Plastiksäcke oder manche Bierdosen. Es ist wirklich bedenklich, wie wir mit dieser schönen Welt umgehen.
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